Tagesablauf

Unsere Tage bestehen aus freiem Spielen und vorbereiteten Thementagen, z.B. „Wasser“, „Musik“ oder „Theater“. Außerdem bieten wir manchmal nach Montessori vorbereitete Materialien an. Neben den Spielangeboten und den parallel laufenden Arbeitszeiten gibt es ein gemeinsames Mittagessen und Schlafphasen der kleineren und größeren Kinder. Außerdem zählt das Aufräumen zu den wiederkehrenden Aufgaben.

  • Ab 10:00 Uhr individuelles Eintreffen der Familien und Aufbau der Rockzipfelausstattung.
  • Freies Spiel und Erforschung des Materials der Thementage.
  • Mittags machen wir gemeinsam Pause von etwa 13:00 bis 14:00 Uhr. In Absprache kocht ein Elternteil für alle Anwesenden.
  • Freies Spiel und Erforschung des Materials der Thementage.
  • Danach sind die Kinder meist müde und schlafen bei Mama oder bei einem Spaziergang im Tragetuch/Kinderwagen.
  • Freies Spiel und Erforschung des Materials der Thementage.
  • Am Abend müssen alle Spielsachen aufgeräumt, die Küchenzeile in Ordnung gebracht und die Räume besenrein hinterlassen werden – hier helfen alle mit.

Wie viel kann man pro Tag arbeiten?

Aus dem oben gezeigten Tagesablauf ergibt sich, dass natürlich nicht die vollen 8 Stunden eines Tages als Arbeitszeit genutzt werden. Wenn wir von einem Betreuungsschlüssel von 1:3 ausgehen, kann man grob etwa 4 Stunden Arbeitszeit planen sowie 2 Stunden zur Beaufsichtigung der Kinder. Die restlichen 2 Stunden werden für Mittagessen sowie die Einzelbetreuung des eigenen Kindes z.B. zum Einschlafen, für einen Vormittags-/Nachmittagssnack etc. und zum Aufräumen genutzt. 4 Stunden Arbeitszeit kann aber nicht gewährlistet werden. Nach unserer Erfahrung fordern die meisten, kleineren Kinder mehr Zeit von Mama/Papa und auch der gegenseitige Austausch wird gern genutzt. Wie viel man tatsächlich zum Arbeiten kommt, hängt vom Alter und Wesen des Kindes ab und auch von sich selbst.

Bitte bedenkt auch, dass jedes Kind eine gewisse Zeit zum Eingewöhnen braucht, bis es ohne Mama/Papa bei den anderen Kindern und einer anderen Betreuungsperson bleibt. Je nach Persönlichkeit und Alter kann das ein bis mehrere Monate dauern. Dies entspricht der Eingewöhnung in einer Krippe oder im Kindergarten. Und auch danach wird die Mama/der Papa immer wieder mal gebraucht – dafür seid ihr ja nebenan.
Je früher ein Kind mit der Eingewöhnung beginnt, desto leichter bleibt es später bei der Betreuungsperson und löst sich von der anwesenden Mama/dem Papa.